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Antonius Anke
Fachberater Tankschutz

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Häufige Fragen zum Thema Tankschutz

Warum und wie oft ist eine Tankreinigung notwendig?

Heizöltanks sind Teil des technischen Systems Heizung. Wie der Brenner bedarf auch der Tank, einer regelmäßigen Pflege, wenn auch in größeren Abständen. Erfahrungsgemäß sollte ein Tank ca. alle 5-7 Jahre gereinigt werden. Nach diesem Zeitablauf ist eine Inspektion des Behälters auf Verschmutzung und auch Korrosion angebracht, um sicherzugehen, dass die Heizung problemlos weiterbetrieben werden kann.

Welche Verunreinigungen gibt es in Tank-Lagerbehältern?

Im Lagertank, ob unter der Erde oder im Keller installiert, sammelt sich im Laufe der Zeit ein Rückstand an. Diese schlammförmige Ablagerung setzt sich zusammen aus Schwitz- oder Kondenswasser, Staub und natürlichen Alterungsstoffen, die bei längerer Lagerung im Öl entstehen. Bei Stahltanks kann auch Rost hinzukommen. Neben der natürlichen Bildung von Alterungssedimenten durch den Langzeitlagereffekt gibt es drei weitere Einflüsse, die eine Sedimentbildung bei Mitteldestillaten, also Heizöl und Dieselkraftstoffen, beschleunigen können: die Luftaufnahme, die Lichteinwirkung und die Kupferaufnahme. Je häufiger eine Belieferung stattfindet, desto intensiver ist die Luftaufnahme und Reaktion des Luftsauerstoffes (Oxydation) mit dem Heizöl. Die Lichteinwirkung, die bei Kunststoffbehältern möglich ist, fördert ebenfalls die Bildung von Alterungssedimenten. Auch einige Metalle, besonders das Kupfer aus der Förderleitung, kann beschleunigt für die Alterung wirken.

Welche Folgen kann ein ungereinigter Tank für die Anlage haben?

Durch eine in Richtung Saugleitung weisende Strömung im Tank sammeln sich die schlammartigen Rückstände und Verschmutzungen vermehrt um das Saugventil an. Je höher der Bodensatz anwächst, um so eher besteht die Gefahr, dass die Bestandteile angesaugt werden und in Leitung, Filtern und Düsen zu Verstopfungen führen.

Welche Risiken birgt das veraltete Zweistrangsystem?

Das Zweistrangsystem ist heute veraltet und wurde bereits weitestgehend durch das moderne Einstrangsystem ersetzt. Im laufenden Betrieb fällt vor allem die erhöhte Verschlammung durch die Luftaufnahme des Systems ins Gewicht. Dazu ist kein sicheres Abschalten des Grenzwertgebers möglich und es kann zu unterschiedlichen Ölständen innerhalb der Batterie kommen, die zum Überlaufen führen können. Besonders schwerwiegend ist, dass Lecks in der Rücklaufleitung und Tankanlage lange unbemerkt bleiben können.